Willkommen

Wer – warum – worüber

Herzlich willkommen auf meinem Blog!

Wer hier schreibt:
Frau D., zur Zeit 66 Jahre und einen Monat alt. Vorname Heike. Hochgewachsen und von kräftiger Statur. Gartenbesitzerin und Großmutter. Mag Tiere, Pflanzen und Menschen.

Warum ich schreibe:
Weil ich es nicht lassen kann. Seit meiner Kindheit schreibe ich Tagebuch, bin in einem Schreibsalon aktiv und wäre als Kind gern Journalistin geworden. Bloggen hat mich immer schon gereizt, und seit 2021 habe ich den einen oder anderen Blog gestartet, dann aber aus Zeitmangel vernachlässigt und schließlich gelöscht.

In ein paar Wochen gehe ich in Rente, habe also endlich mehr Zeit zum Schreiben und dieser Blog ist mein erstes Projekt als Ruheständlerin.

Warum mich der Übergang in den Ruhestand beschäftigt?

Mein Beruf – soziale Arbeit – war immer mein Lebensinhalt. Die Menschen, mit denen ich zusammen arbeite, sind großartig. Die Menschen für die ich arbeite, sind interessant und liebenswert. Sie haben verschieden kulturelle und soziale Hintergründe, befinden sich in Lebenskrisen oder sind vom Schicksal gar nicht gut bedacht worden. Oder kennt ihr jemanden, der sich ernsthaft vorgenommen hat, obdachlos zu werden und auf der Straße zu leben?

In meinem Job darf ich viel gestalten und entscheiden, kreativ Probleme lösen und gleichzeitig lerne ich von jedem unserer Klienten etwas.

Diese Arbeit war mein Lebensmittelpunkt und es fällt mir schwer, sie loszulassen.

Warum freue ich mich nicht einfach darauf in Rente zu gehen?

Vor ein paar Monaten habe ich eine neue Hüfte bekommen und war drei Monate krankgeschrieben. Ich hätte genügend Zeit gehabt zu malen und meine Enkelinnen zu betüdeln. Stattdessen bin ich in eine Art Stupor versunken. Habe morgens bis 09.00 Uhr geschlafen, gefühlt drei Stunden Kaffee getrunken und Zeitung gelesen, ein bisschen im Haus rumgepuzzelt und Solitär gespielt. Zum Glück musste ich zweimal in der Woche zur Physiotherapie, sonst hätte ich neben dem Denken wahrscheinlich auch noch das Duschen eingestellt.

Fragen, die ich mir stelle

Wie werde ich künftig leben? Werde ich mehr schreiben? Malen lernen? Werde ich endlich den verwunschenen Garten anlegen? Werde ich die Muße finden, mit einem Buch im Garten zu verweilen?

Werde ich endlich eine gute Großmutter mit mehr Zeit für die Enkel? Werde ich mehr Zeit für Freundschaften finden? Neue Leute kennenlernen?

Werde ich reisen? Ich hatte mir ja mal vorgenommen, alle Hauptstädte Europas kennenzulernen.

Werde ich vielleicht einen Minijob machen oder gar die Aktivrente nutzen? Wird es mir gelingen, einen guten Lebensrhythmus zu finden?

Wie kann ich möglichst lange gesund bleiben? Was kann mir helfen, gesund und munter zu bleiben, mich weiterzuentwickeln, eine „junge Alte“ zu werden?

Was hast du davon hier mitzulesen?

Vielleicht beschäftigst du dich ja auch mit deiner Rolle als Oma oder Opa, fragst dich, wie du deine Lebenszeit gestalten willst oder wie du halbwegs gesund an Körper und Seele älter werden kannst. Vielleicht musst du dich auch erst damit auseinandersetzen, nicht mehr zum Heer der Erwerbstätigen zu gehören. Oder du hast Spaß daran, kleine Geschichten zu lesen oder bist neugierig, welche Antworten ich auf die Fragen oben finde? Vielleicht willst du lesen, wie andere – also in diesem Falle ich – über Dinge denken, die dich auch interessieren.

Und was noch?

Ich bin eine kleine Klugscheißerin. D. h. ich lese und recherchiere viel zu allem, was mich gerade interessiert und beschäftigt. Diese Informationen gebe ich gern weiter. Und falls du lieber selbst nachlesen willst, nenne ich dir auch die Quellen.

Warum der Name Herzwellen?

Wellen sind für mich ein Sinnbild für unsere Lebensphasen und Gefühle. Wellen zeigen sich von Tag zu Tag anders: sanft, ruhig, beständig und leise oder unruhig, kraftvoll, zerstörerisch und laut. Genau wie wir selbst und unsere Lebensphasen. Na ja, und ich will hier aus Freude und mit Begeisterung schreiben, also mit Herz.

Ich freue mich auf den Austausch mit dir!

Noch etwas über die Fotos auf diesem Blog

Ich mag Blumen und schöne Dinge und fotografiere diese gern. Meine Fotos sind nicht besonders gut, sehr mir das bitte nach.